• Amanda Li
  • November 8, 2023
  • 6 min

Wenn wir Menschen auf eine neue Situation treffen, über die wir nur wenig wissen oder deren Ausgang unsicher ist, haben wir zwei Möglichkeiten: entweder wir lassen uns darauf ein und entwickeln uns weiter, oder wir verschließen die Augen. Wenn es um KI im Alltag geht, mag sich Letzteres einfacher anfühlen, doch Ignorieren ist oft nicht der richtige Weg, vor allem dann nicht, wenn Leben und Beruf eine andere Richtung einschlagen: stete Weiterentwicklung. Innerhalb weniger Jahre haben wir im IT-Bereich diesbezüglich enorme Veränderungen erlebt.

Manches davon mag sich erschreckend anhören, aber es gibt auch Aspekte, die in eine positive Richtung weisen: KI kann unser aller Leben erleichtern, jedoch sollten Menschen die Kontrolle behalten. Menschen, wie Sie.

Was ist KI?

Künstliche Intelligenz ist die Simulation menschlicher Intelligenz. Sie bezieht sich auf die Fähigkeit einer Maschine, kognitive Aufgaben auszuführen, die normalerweise mit dem menschlichen Verstand in Verbindung gebracht werden.


Wenn Sie an KI denken, dann vielleicht an ChatGPT, Midjourney oder eine andere Technologie, die Eingaben, sogenannte Prompts, erfordert, und damit liegen Sie nicht falsch. Aber das ist nur ein Typ: schwache KI.

„Weak AI“, manchmal auch „narrow AI“ genannt, ist auf einen bestimmten Bereich beschränkt. Beispiele sind die Erkennung von Mustern in großen Datenmengen, die Erstellung von Texten für E-Mails, Verträge, Klauseln usw. oder Kaufempfehlungen für Verbraucher. Im Gegensatz dazu ist starke KI weniger spezifisch und viel leistungsfähiger. Sie wird auch allgemeine künstliche Intelligenz (Artificial General Intelligence, AGI) genannt und ist die KI, an die wir denken, wenn wir Zukunftsszenarien im Kopf haben, also eine dem Menschen ebenbürtige Intelligenz mit der Fähigkeit, Probleme zu lösen, neue Dinge zu lernen und Pläne zu machen. Aber keine Sorge – das ist nur Theorie. (Bislang.)

KI-Auswirkungen: Das Gute, das Schlechte und die Frage: Brauche ich das wirklich?

Derzeit geht es bei KI im Alltag nicht um die Übernahme der Menschheit durch Roboter. Vielmehr soll das Leben einfacher, effizienter, erschwinglicher und gezielter nach unseren Wünschen und Bedürfnissen gestaltet werden.

Heute ist KI die automatische Ausfüllhilfe, die unsere Sätze besser vervollständigt, als es unsere besten Freunde könnten. Sie ermöglicht es, mit Hilfe schriftlicher Prompts wunderschöne Kunstwerke zu schaffen, und sie sagt unsere Wünsche und Bedürfnisse voraus, bevor wir uns ihrer Existenz überhaupt bewusst sind.

KI ist aber auch für den Verlust von Arbeitsplätzen verantwortlich. Sie hat den drei Cs „Copyright, Consent und Compensation“ (Urheberrecht, Einverständnis und Entschädigung) neue juristische Dimensionen gegeben. Sie generiert Milliarden von Dollar an Einnahmen für die Tech-Giganten, die sich die Mega-Meta-Budgets leisten können, die nötig sind, um Verbraucher in aller Welt zu erreichen. In gewisser Weise ist der Einfluss der KI auf die Gesellschaft wie eine Wippe: Es gibt Höhen und Tiefen, und manchmal erreichen wir ein Gleichgewicht – wenn wir es erreichen wollen.

Sechs KI-Tools, die das tägliche Leben erleichtern

Wenn wir uns die Rolle, die KI in unserem Leben spielt, genauer ansehen, werden wir feststellen, dass sie uns bereits seit Jahrzehnten beschäftigt. Ja, Jahrzehnte. Im Jahr 1970 erklärte der amerikanische Kognitions- und Computerwissenschaftler Marvin Minsky, dass wir „in drei bis acht Jahren eine Maschine mit der allgemeinen Intelligenz eines durchschnittlichen Menschen haben werden.“

Aufgrund mangelnder Rechenleistung war dies nicht unbedingt der Fall, aber nur zehn Jahre später interessierte sich die Welt erneut vermehrt für KI und ihre Finanzierung. Dies führte zu monumentalen Meilensteinen wie 1997, als der Schachweltmeister und Großmeister Gary Kasparow gegen Deep Blue, das schachspielende Computerprogramm von IBM, verlor. 

Doch KI ist mehr als nur Spaß und Spiel. 2024 und darüber hinaus werden wir sie nutzen, um das Leben (und die Arbeit) zu erleichtern.

Hier sind sechs Tools, die KI nutzen, um genau das zu tun. 

1. Intelligente Haushaltsgeräte

„Hey Googl, wer singt Paranoid Android?“ Smart Home-Geräte helfen uns, Ohrwürmer aus dem Kopf zu bekommen oder die Heizung im Wohnzimmer aufzudrehen, und machen das Leben und den Ort, an dem wir leben, ein klein wenig komfortabler. Sie analysieren Daten, um Vorhersagen darüber zu treffen, wie sich Menschen in Ihrem Haushalt verhalten und was Sie vielleicht brauchen und wünschen. 

2. Streaming-Dienste

Was wollen Sie heute anschauen? Selbst wenn Sie nicht wissen, was Sie anstellen sollen, hilft Ihnen der Algorithmus. Er verwendet die Sendungen, die Sie gesehen haben, und zeigt Ihnen weitere Inhalte an, die den von Ihnen bereits angeschauten ähneln. So müssen Sie nicht stundenlang durch Liebesfilme scrollen, wenn Sie True-Crime-Dokumentationen bevorzugen. 

3. Mitfahrgelegenheit-Apps

Mitfahr-Apps wie Uber nutzen KI, um Vorhersagen zu unterstützen. Nein, nicht das Wetter, sondern Optionen zur Personalisierung von Kundenerlebnissen auf Grundlage des bisherigen Verhaltens. Dazu kann die Anzeige von voraussichtlichen Ankunftszeiten, besten Routen und mehr gehören.

4. Soziale Medien

Soziale Medien nutzen KI, um Usern die relevantesten Informationen auf Basis ihrer Vorlieben und ihres Verhaltens zu liefern oder zu empfehlen. Sie nutzen das Tool aber auch, um Dinge wie Hate Speech und Fake News zu erkennen und zu entfernen.

Und wenn Social Media zu Ihrem Job gehört, kann KI Sie bei täglichen Aufgaben wie der Erstellung von Inhalten, dem Verfassen von Überschriften und der Ideenfindung unterstützen und sogar Ihre Inhalte so optimieren, dass Sie sie über verschiedene Plattformen verbreiten können. 

Tools wie Hootsuite verfügen über integrierte KI-Funktionen, die das Posten in sozialen Medien vereinfachen und beschleunigen, sodass Sie keine Bildunterschriften und Inhalte für jedes einzelne Netzwerk schreiben müssen – das übernimmt die Software für Sie. 

5. Kundenbetreuung

Sie stellen online eine Frage und fragen sich, ob es sich um eine echte Person oder einen Chatbot handelt? Wahrscheinlich ist es ein Bot. Immer mehr Unternehmen nutzen KI, um Kundenfragen vorherzusagen und zu beantworten, Lieferungen zu verfolgen und Bestellungen zu verwalten. Und obwohl nicht immer ein Mensch am Computer sitzt und tippt, ist am anderen Ende ein Team, das sicherstellt, dass die KI so trainiert ist, dass sie Antworten gibt, mit denen sich Kunden verstanden und zufrieden fühlen. 

6.  KI für autonome Fahrzeuge

Auch wenn uns dieses Tool technisch gesehen aus dem Haus auf die Straße bringt, macht es das Leben doch einfacher. Autonome Fahrzeuge, also selbstfahrende Autos, nutzen KI für Navigation und Routenführung, um beim Fahren Entscheidungen zu treffen, und können ohne menschliches Zutun parallel einparken.

KI kann das Leben erleichtern – wenn man es will

KI schreitet stetig voran, und mit ihr auch die Welt um uns herum. Vorbei sind die Zeiten, in denen man sich über Schachpartien wunderte, die von Computern gewonnen wurden, oder in denen man sich fragte, ob und wie Autos von alleine fahren können. Heute nutzen wir KI und maschinelles Lernen zur Vorhersage von medizinischen Behandlungsprotokollen, erleben ihren Einfluss auf die Politik durch die Erstellung und Erkennung von Deep Fakes oder nutzen sie einfach für erste Entwürfe von Bewerbungsschreiben.

KI spielt ohne Frage eine Rolle im täglichen Leben. Die gute Nachricht: Die wichtigste Rolle nehmen immer noch Sie ein – und Ihre ist alles andere als künstlich.

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